Die Wärmeübergabestation

  1. Elektronische Regelung
  2. Plattentauscher
  3. FW-Wasser Eintritt
  4. Reinigungsfilter
  5. Sicherheitsthermostat
  6. FW-Hauptventil
  7. kWh-Zähler
  8. FW-Wasser Austritt
  9. Eintritt Heizungswasser
  10. Reinigungsfilter
  11. Austritt Heizungswasser

Elektronische Regelung der Wärmeübergabestation

Anschlussmöglichkeiten

2 Mischkreise mit elektrischem Mischer
1 gleitender Heizkreis (mit einer Zusatzplatine – kann in Mischkreis umgewandelt werden).
1 Boilerladepumpe.
(Anstatt eines Heizkreises besteht auch die Möglicheit, eine Pumpe für die Warmwasserzirkulation anzuschließen).

Mitgeliefert wird:

Zubehör:
Für jeden Heizkreis (max. 3) ein Vorlauffühler.
1 Boilerfühler.
1 Fühler für die Außentemperatur.

Extras werden getrennt in Rechnung gestellt.

Bedeutung der Bedienelemente für SOMMERBETRIEB und WINTERBETRIEB

    1. AUS/FS: Aus und Frostschutz
      In dieser Stellung sind die einzelnen Heizkreise ausgeschaltet, es erfolgt auch keine Warmwasserbereitung, die Frostschutzfunktion bleibt erhalten.
    2.  Auto: Heizung und Warmwasser
      In dieser Stellung, der eigentlichen Normalbetriebsstellung, befinden sich alle Heizkreise, die nicht mit einer eigenen Fernbedienung ausgestattet sind, im Automatikbetrieb. Für den Normalbetrieb gilt die Stellung des Stellknopfes „TAG“, für die vorgewählte Nachtabsenkzeiten die Stellung des Stellknopfes „NACHT“.
    3. Boiler: Nur Warmwasser
      In dieser Stellung werden alle Heizkreispumpen ausgeschaltet. Es wird lediglich der Boiler geladen. Der Boilerbetrieb erfolgt gleich wie im Automatikbetrieb. Diese Stellung ist geeignet für den Sommerbetrieb, die Heizkreise werden vor dem Einfrieren geschützt.

Energiespar-Tipps für maximale Ausnützung der Fernwärme-Möglichkeiten

  • Nachts oder bei längerer Abwesenheit sollte die Heizung nicht ganz abgeschaltet, sondern nur reduziert werden. Ein vollständiges Abschalten hätte eine Auskühlung des Raumes zur Folge und führt beim Wiederanlaufen der Heizung zu einem höheren Energieverbrauch. Es ist teurer, ausgekühlte Räume wieder aufzuheizen, als die Heizung auf niedriger Stufe laufen zu lassen.
  • Heizkörper freilassen. Wenn Sie den Heizkörper hinter einem Vorhang verstecken, sinkt die Heizleistung um bis zu 10%. Möbel und Verkleidungen reduzieren die Leistung sogar um bis 30%. Viel schlauer: Isoliermatten hinter dem Heizkörper. Das verhindert die Abgabe von Wärme nach außen.
  • Heizkörper entlüften. Nach einer Entlüftung des Heizkörpers wird eine optimaleZirkulation und Wärmeabgabe an den Raum sichergestellt.
  • Voreinstellbare Heizkörperthermostatventile verwenden und einregulieren. Dies verhindert, dass die Pumpe näher gelegene Heizkörper überversorgt und ungünstiger gelegene Heizkörper unterversorgt. Durch die Thermostatventile lässt sich viel Geld sparen. Stellen Sie das Ventil auf die gewünschte Temperatur, so bleibt jeder Raum genau so temperiert, wie Sie es wünschen. Eine Nachrüstung bei älteren Anlagen ist immer möglich.
  • Elektronische, drehzahlgeregelte Heizungspumpen bevorzugen. Die Anpassung auf die genaue Wassermenge, die zu transportieren ist, wird von der Pumpe selbst geregelt. Dadurch wird auch weniger Strom verbraucht. Alte Pumpen sind meistens überdimensioniert.
  • Entfernung aller hydraulischen Kurzschlüsse. Als hydraulischen Kurzschlüsse werden jene Anlagenteile bezeichnet, wo heißes Vorlaufwasser ungekühlt bzw. nicht nach Auslegung ausgekühlt direkt in den Rücklauf zugeführt wird. Somit wird auch vermieden, dass das Rücklaufbegrenzungsventil in der Station den Heizungswasserdurchfluss reduziert.
  • Heizungsanlage überprüfen lassen. Nach Inbetriebnahme sind sämtliche Einregulierungen seitens des Hydraulikers meistens noch notwendig.
  • Hohe Temperaturen im Gebrauchwarmwasser vermeiden. Es reichen schon ca. 50° für das warme Wasser. Hohe Temperaturen verursachen außerdem nur Verkalkungen.
  • Zirkulationspumpe für das warme Wasser mit einer Zeituhr oder Temperaturfühler ausrüsten. Eine Durchgehende eingeschaltete Pumpe verursacht nur ein hohes Wärme- und Stromverbrauch.
  • Heizungssysteme mit Niedrigtemperaturen sind zu bevorzugen. Bei einer Sanierung oder beim Neubau sind Niedertemperaturheizungen (Radiatoren oder Fußbodenheizung) einzubauen. Niedertemperatursysteme brauchen weniger Energie und erhöhen die Behaglichkeit.
  • Lassen sie sich von Fachleuten beraten, denn nur mit einer gut umgebauten und genau einregulierten Heizungsanlage kann die größtmögliche Heizkosteneinsparung erreicht werden.

Andamento per un consumo annuo di 15.000 kWh

Kundendienst

Kundendienst für Notfälle:  333 5356311

Geschätzte Kundinnen und Kunden,
da es immer häufiger vorkommt, dass unser Kundendienst wegen nicht von der „Thermo Wipptal“ verursachter Probleme angefordert wird, wie zum Beispiel:

  • 1. Schieber geschlossen
  • 2. Boiler- oder Zirkulationspumpe defekt
  • 3. Wärmeübergabestation ausgeschaltet
  • 4. Sekundärfilter verschmutzt

(der Sekundärfilter ist zwar in der Station eingebaut, die Verschmutzung kann aber von uns nicht verursacht werden) u.s.w. teilen wir Ihnen mit, das ab sofort solche Kundendienstleistungen nach dem Verursacherprinzip abgerechnet werden. Das bedeutet, dass in diesen Fällen (Problem nach der Eigentumsgrenze der TW) die Rechnung vom Kundendienst direkt an den Verbraucher ausgestellt wird.

Montag bis Freitag 8 bis 18 Uhr pro Einsatz 70 € + MwSt.

Samstag und Sonntag sowie ab 18 Uhr pro Einsatz 120 € + MwSt.

Daher unsere Bitte an Sie: Rufen Sie bei Störungen immer zuerst die Thermo Wipptal während der Bürozeiten (Mon – Frei 9 -12 Uhr) unter der Telefonnummer 0472 760599 an, in einer Vielzahl von Fällen kann das Problem „Online“ gelöst werden, und nur wenn es dringende Probleme sind, die die T.W. betreffen, die Kundendienst Handynummer 333 5356311 anrufen. Um Störungen möglichst zu vermeiden, bitten wir Sie auch, keinerlei Änderungen an der Regelung und Station selbst vorzunehmen. Es genügt ein Anruf und wir helfen und machen Ihnen sofern möglich die Umstellung am Bildschirm.

Außerdem ist zu beachten: In jeder Station ist ein Drehknopf eingebaut, mit den Sie folgende Einstellung tätigen können:

Stellung „AUTOMATISCH“: es funktioniert Heizung und Warmwasser
Stellung „BOILER“: es funktioniert nur Warmwasser
Stellung „AUS“: es funktioniert nur Frostschutz

Schalten Sie also im Frühjahr auf “Boiler“ und im Herbst bzw. wenn Sie wieder heizen möchten auf „Automatisch“.

Schalten Sie bitte nie die Stromversorgung zur Anlage aus, auch wenn Sie die Heizung ausschalten, weil die Anlage ohne Strom bei uns Störung meldet!

Ihre Thermo Wipptal AG

Versorgung